praesentation+gespräch

Zeger Reyers, Künstler, Den Haag (NL): About our Biotopes

Präsentation und Gespräch (in englischer Sprache)
Veranstaltung in Zusammenarbeit von Bauhaus-Universität Weimar (KünstlerGärten Weimar) und der ACC Galerie Weimar

Auf Einladung von Prof. Barbara Nemitz, KünstlerGärten Weimar, ist der niederländische Künstler Zeger Reyers Gast an der Bauhaus-Universität Weimar und wird an diesem Abend in der ACC Galerie einige seiner Arbeiten vorstellen. Er steht im Anschluss an seinen Vortrag zum Gespräch über seine Werke und Projekte zur Verfügung.

Donnerstag, 15.01.2004, 20:00 Uhr, ACC
Eintritt: frei!

Zeger Reyers
Zeger Reyers

Zeger Reyers (*1966), 1990-1995 Studium an der Kunstakademie in Rotterdam. Ausstellungsaktivitäten: 2003 Havanna Biennale, 2002 Galerie 54, Göteborg Schweden, 2001 "Hortus Conclusus", Witte de With, Rotterdam, Five Years Gallery, London, GB, 1999 Living Art Museum, Reykjavik, und weitere.

Zeger Reyers integriert in seinen Werken Wachstumsprozesse mit Montagetechniken. Reyers Werke arbeiten mit dem Motiv der Übermenge, des ausufernden Wachstums und der "schrankenlosen" Zumutung. Dies taucht in subtilen, beziehungsreichen Verquickungen mit einer deutlichen Portion Humor auf, die die hohe künstlerische Qualität seiner Arbeiten ausmacht. Seit einigen Jahren gilt sein Interesse organischen "Materialien", zumeist Pilzen, die er auf unterschiedlichsten Gegenständen und Räumen wachsen lässt.

Nach seinem Studium an der Art Academy in Rotterdam (NL) entstanden Werke wie die "Kartoffelesser" (1995), bei denen er beachtliche 300 Kilo Kartoffelchips auftürmte und "Gute Absichten" (1997) mit einer höchst fragilen Montage eines Riesenstapels von Porzellangeschirrs auf einer langen, weiß gedeckten Tafel. Seit einigen Jahren gilt sein Interesse organischen "Materialien", zumeist Pilzen, die er auf unterschiedlichsten Gegenständen und Räumen wachsen lässt. Im renommierten Rotterdamer Witte de Witt, Center for Contemporary Art wurde 2001 seine umfangreiche Installation "In-between II" gezeigt, bei der in einem Kellerraum diverse Pilze in Büchern Gummistiefeln, Aktenordnern, Videorekordern und Keyboards gezogen wurden. Als die Pilzbrut entsprechend herangewachsen war, wurde sie im Ausstellungsraum in ihre endgültige skulpturale Form - in Kombination mit zumeist elektronischen Geräten, Computern u. dgl. - gebracht.

Vortrag innerhalb: KünstlerGärten Weimar, Prof. Barbara Nemitz, Prozessuales Werk als Realisation eines umfassenden Forums zum Thema: Lebende Pflanzen in der zeitgenössischen Kunst. Arbeitsbereiche: Archiv, Außenraum, Publikationen, Vorträge Kontakt: Freie Kunst, Fakultät Gestaltung, Bauhaus-Universität Weimar barbara.nemitz@gestaltung.uni-weimar.de ,Tel. 0 36 43 - 58 31 64 Fax 0 36 43 - 58 32 45