acc-theater:
Hoffnungsträger

Alltag, Frust und Unterhaltung. Lebensentwürfe auf dem Prüfstand. Ein Spiele-Abend von und mit: Peter Meyer, Marcus Schäfer, Markus Seidensticker (Deutsches NationalTheater Weimar) und Gästen.

Premiere: Freitag, 21.7.2000, 21 Uhr, Straßenbahndepot im e-werk weimar

Vorstellungen: 26.7., 27.7., 21 Uhr, 28.7.2000, 22 Uhr, Straßenbahndepot im e-werk weimar

Eintritt: 16 DM/11 DM.
Karten: Tel. 03643/ 851261-62 (12 bis 16 Uhr), Fax 851263, email: info@acc-weimar.de Kontakt: Barbara Rauch, Tel. ACC 03643/851262, 0172/9789275)
Abendkasse/Einlass: ab 20.30 Uhr, e-werk weimar, Am Kirschberg 4, 99423 WE.

v.l.: Peter Meyer, Markus Seidensticker, Marcus Schäfer, ein Auto Modell Wartburg
Langjährige Tradition ist die Produktion von Inszenierungen von und mit jungen Schauspielern und Tänzern des DNT Weimar bzw. den Studentinnen und Studenten am Schauspielstudio des DNT Weimar in Zusammenarbeit mit dem ACC (Junge Menschen fragen nach dem Sinn, Raus aus Weimar, Liebesbrief für Mary, DUO DEUTRANS©, Cooking in Paradise, Fürchterliche Schnulzen, Wollt ihr ein Liebeslied..., Rosmersholm, Die Ilmparkklinik usw.). Diese freien Produktionen wurden für das ACC und sein Publikum und die Räume der ACC Galerie oder die des e-werk weimar inszeniert, hatten hier auch ihre Premiere und in Folge meist ausverkaufte Vorstellungen. Die Produktion Hoffnungsträger ist die letzte von und mit den ab Spielzeit 2000/2001 nicht weiter am DNT Weimar engagierten Schauspielern Peter Meyer und Marcus Schäfer. "Die drei jungen Weimarer Schauspieler Peter Meyer, Marcus Schäfer und Markus Seidensticker, deren ACC-Theaterabende (Junge Menschen fragen nach dem Sinn, Raus aus Weimar, Liebesbrief für Mary, DUO DEUTRANS©) sicherlich noch in guter Erinnerung sind, zeigen ein neues Projekt. Ausgangspunkt dieses "Spielabends" ist Max Frischs "Fragebogen", dessen zeitlose Fragen zu Tod, Leben, Männer und Frauen, Humor, Hoffnung etc. aus dem Lebensgefühl der "Generation um die 30" beleuchtet werden. Fragen wie "Wissen Sie in der Regel, was Sie hoffen?" oder "Warum müssen wir die Frauen nicht verstehen?" geben Anlass zu Szenen, Liedern und Monologen. Figuren beziehen Stellung, kämpfen um ihre Standpunkte, geraten in Konflikt oder ins Gespräch miteinander und bedienen sich dabei verschiedenster Textvorlagen. Literatur, Trash und Triviales kommen zu Wort. Endgültige Antworten sucht man an diesem Abend vergebens, die "Generation X" bleibt unauffindbar, doch die drei Schauspieler zeichnen ihr ganz persönliches Phantombild." (M. Schäfer)

Marcus Schäfer Peter Meyer Markus Seidensticker