plus: premiere
Habibi Baby
Das Paradox der Liebe

plus: premiere "Habibi Baby" Das Paradox der Liebe Choreographie: Dali Touiti, Weimar/Tunis (Tunesien). Es tanzen: Cristina Numa, Weimar/Milano (Italien), Kiko Moreira, Weimar/Fortaleza (Brasilien) (Ismael Ivo Compagnie am Deutschen NationalTheater Weimar) und Dali Touiti.

Beziehungen aller Art bestimmen unser Leben, sie sind in jeder Hinsicht alltäglich und doch einzigartig. Eine Bewegung zwischen den Polen: Verlangen, Nähe, Abschied, Harmonie, Kampf, Selbstlosigkeit, Schmerz, Ekstase - das Paradox der Liebe. Oft wird es nur dazu missbraucht, Idealbilder und Klischees zu erzeugen. Der Körper bildet die Basis, er beherbergt die Sinne und ihre Sprache. Er bildet die Grenze zwischen innen und außen. Er macht den Anfang - mit einem Augen-Blick. Worte versagen, Erklärungen finden ihre Grenzen, der Körper beherrscht ein differenziertes Vokabular des Inneren, das oft selbst das Unbewusste vermittelt - auch über kulturelle Grenzen hinweg.

Dali Touiti wurde bei Rosella Hightower in Frankreich ausgebildet, war lange Tänzer und Choreograph des tunesischen Nationalballetts und an der Oper in Kairo, dem ersten Tanztheater im arabischen Raum. Seit vie- len Jahren arbeitet er international als Tänzer und Choreograph in moderner und zeitgenössischer Technik.

Premiere: Freitag, 5.5.2000, 21 Uhr, Straßenbahndepot im e-werk weimar. 2. Vorstellung: Sonnabend, 6.5.2000, 21 Uhr, Straßenbahndepot im e-werk weimar. Eintritt: 16 DM/11 DM. Karten: ACC, Tel. 03643/851262, Fax 851263. Abendkasse/Einlass: 20.30 Uhr, Straßenbahndepot im e-werk weimar, Am Kirschberg 4, 99423 Weimar.

Mit freundlicher Unterstützung des Deutschen NationalTheaters Weimar, des Thüringer Ministeriums für Wissenschaftt, Forschung und Kunst, der Stiftung Europäische Jugendbegegnungs- und Jugendbildungsstätte Weimar.