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Gute Güte, Göthe!

Behämmertes und Bizarres aus 250 Jahren deutschen Göthetums. Ein Forschungsbericht. Eine ernsthaft-komische Goethevorlesung von Oliver M. Schmitt, Titanic-Chefredakteur, und J.W. Jonas, Schriftsteller, aus ihrem neuen Buch "Gute Güte, Göthe!" (Erstausgabe vom 1.7.99, Haffmanns Verlag)

Über Johann Wolfgang Goethe wissen wir nichts. Noch nicht! Auch nach einem Vierteljahrtausend Goethe, nach vierzigtausend Doktorarbeiten, nach vier Millionen Artikeln, Büchern, Aufsätzen über Leben und Werk der schreibenden Geheimratsecke ist praktisch noch alles im Dunkeln. Warum lehnte Goethe Brillen ab, verschlang gleichzeitig aber ganze Schüsseln mit Sardellensalat? Warum verabscheute er Mohrenköpfe? Und was wurde aus der Heerschar abgedrehter Goethegermanisten, die sich in ihren langen Bärten verhedderten und darin umkamen? Die "Sackermentskerle der deutschen Satyre" (J.W. v. G.) bringen mit diesem zweifellos komischsten Buch zum Goethejahr 1999 viel Licht ins Dunkel der unakademischen Goetheforschung.

Sonntag, 4.7.99, 21 Uhr, ACC Galerie. Eintritt: 10 DM/8 DM