Ich habe Hunger, warum male ich?

Peter Bömmels (*1951) lebt und arbeitet in Köln. Er gehörte zu einer Gruppe von jungen Malern (Walther Dahn, Rainer Fetting, Volker Tannert u.a.), die - nach den informellen Malern der 50er Jahre (K.O. Götz, Emil Schumacher, Hann Trier u.a.) - Anfang der 80er als sogenannte "Junge Wilde" ebenfalls weltweit Aner-kennung fanden. Bömmels war Gründungsmitglied der schon heute legendären Künstlergruppe "Mülheimer Freiheit" und Mitbegründer der Musikzeitschrift SPEX. Nach seiner Karriere als einer der innovativ kreativsten Maler und Plastiker der 80er Jahre mit unverwechselbarem Stil näherte sich Bömmels in den letzten Jahren erfolgreich einem weiteren Medium: der Polaroid-Photographie. Nicht eine Portraitisierung von Landschaft und Mensch, sondern das Sichtbarmachen des Banalen, des Alltäglichen, des Kuriosums ist sein Anliegen. Über seine langjährige Zusammenarbeit mit der Kölner Galerie Paul Maenz (Soloausstellungen "Orbis Pictus" 1982, "Die Haarbilder" 1983, "Lichtzähne zeigen" 1985, "Sieben Steine zur Lage" 1987 und "Furniere der Schatz" 1989), gelangten seine Werke auch in die Sammlung Maenz, die zum Jahresende mit der Eröffnung des Neuen Museums Weimar der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Donnerstag, 3.12.98, 21 Uhr, Große Galerie. Eintritt frei!