Streit & Kultur

Wie rassistisch und gefährlich ist die Lehre Rudolf Steiners wirklich?

Radio LOTTE Weimar präsentiert in der Reihe Streit&Kultur im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes (LAP) für Weimar und Weimarer Land:

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Peter Bierl | München

Radio LOTTE Weimar präsentiert in der Reihe Streit&Kultur im Rahmen des Lokalen Aktionsplanes (LAP) für Weimar und Weimarer Land:

War das nur ein Sommerloch-Thema? Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen wollte Mitte 2007 aufgrund eines Gutachtens mindestens zwei Schriften des Vaters der sog. Anthroposophie, Rudolf Steiner, als "rassistisch" auf den Index der jugendgefährdenden Schriften setzen und ihre Verbreitung nur noch in kommentierter Form gestatten. Und das, obwohl es eine sehr starke Steiner-Gemeinde gibt und rund 70 000 Kinder in Waldorf-Einrichtungen erzogen werden. Doch dieser ersten Initiative aus der hohen Politik gehen Jahrzehnte heftiger Kritik an der umstrittenen Lehre Steiners voraus: einer der profiliertesten Steiner-Kritiker ist Peter Bierl aus München. Mit seinem Buch "Wurzelrassen, Erzengel und Volksgeister. Die Anthroposophie Rudolf Steiners und die Waldorfpädagogik" hat er sich den Ärger der mächtigen Waldorf-Szene zugezogen. Mittels historischer und aktueller Beispiele weist er darin nach, dass die anthroposophische Weltanschauung antihumanistisch und irrational ist, geeignet, autoritäre und faschistische Entwicklungen ideologisch vorzubereiten. Er stellt sich am Mittwoch, 16. Januar 2008, einer Diskussion mit (mindestens einem) Waldorfpädagogen aus Weimar. Zunächst in einer Radio-Themenstunde auf Radio LOTTE Weimar (12 - 13 Uhr) und abends um 20 Uhr in der ACC-Galerie Weimar, Burgplatz 1+2.

Mittwoch, 16.01.2008, 20:00 Uhr, ACC Galerie Weimar
Eintritt: frei!

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