RAND12: Ungebautes Weimar Visionen einer Stadt, Gedankengebäude und Luftschlösser von 1816 bis heute

RAND_gespräche zur Architektur

Die Vortrags- und Gesprächsreihe beleuchtet den Zusammenhang von Architektur und Alltag, Architektur und Lebenswirklichkeit. Im Dialog mit Fachleuten anderer Disziplinen soll Architektur in Bezug zu ihren Grenzbereichen herausgestellt werden.

Veranstalter: Weimarer Architektenteam in Koop mit dem ACC

www.rand-gespraeche.de
Genau wie Architektur wirken auch Leit- und Orientierungssysteme in den öffentlichen Raum.

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Glück gehabt! - Ein Blick auf die Stadt Weimar und den historisch-politischen Zusammenhang von Stadtplanung und Architektur in den letzten 200 Jahren. Anhand von Häusern, die gezeichnet, jedoch nie gebaut wurden, wollen wir erfragen, was hinter den städtischen Umgestaltungsversuchen der Vergangenheit stand: städtebauliche Leitbilder oder Größenwahn? Ist das heutige Stadtbild von Weimar nur das (Zufalls-) Produkt eines vielfachen Scheiterns? Wie aktuell sind Planungen aus dem 19. Jahrhundert und wie gestrig sehen manche Entwürfe von heute aus? Wie nachhaltig muss Stadtplanung sein, um eine Daseinsberechtigung zu erhalten, wenn Architektur nicht einmal ein Jahrzehnt übersteht, ohne überholt zu wirken? Wie frei sind die Akteure (Architekten und Stadtplaner) als Diener ihrer zahlreichen Herren? Wer sind die Täter? Drei Gesprächspartner zeigen ihren Blick auf die Stadt Weimar:

Dr.Christiane Wolf, Archiv der Moderne Weimar.

Dipl.-Ing. Reiner Buchholz, Stadtplanung.

Prof.Heinz Schwarzbach, Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Dienstag, 25.09.2007, 20:00 Uhr, ACC Galerie Weimar
Eintritt: frei!