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Freiheit, du kostbares Gut! - Freitagsgespräche zur Freiheit und ihren Beschränkungen

Veranstalter: ACC, philoSOPHIA e.V.

Im ACC treffen sich freitags alle 14 Tage 19 Uhr (ganzjährig, außer in den Schulferien) Jugendliche, Schüler, Gymnasiasten und interessierte Erwachsene in einem Gesprächskreis, in dem allgemeine und spezielle philosophische Themen debattiert werden und der Raum geboten wird für skeptische Nachdenklichkeit und die Auseinandersetzung mit philosophischen Ideen.

Allerdings ist jeder herzlich eingeladen, der Interesse an der Teilnahme hat.

Gesprächsleitung: Doreen Stöckel, Mario Ziegler, Stefan Bernsdorf
Veranstalter: philoSOPHIA e.V. (www.philopage.de) ACC Weimar (www.acc-weimar.de)

Thema 2006/07:

Freiheit, du kostbares Gut! - Freitagsgespräche zur Freiheit Die Freiheit und ihre Beschränkungen

Die stärkste Erkenntnis, die von der völligen Unfreiheit des menschlichen Willens, ist doch die ärmste an Erfolgen: denn sie hat immer den stärksten Gegner, die menschliche Eitelkeit. Nietzsche Durch die Welt, in der wir leben, geht ein Riss. Seit 2000 Jahren wird von prominenten Philosophen erklärt, dass der Mensch das einzig freie Wesen auf der Welt ist. Der Mensch, dass nicht festgestellte Tier, zur Freiheit entweder verdammt oder erhoben, je nach Perspektive. Unsere gesamte Gesellschaft beruht auf der Idee, dass das Leben in Eigenverantwortung und freier Entscheidung dem Menschen gemäß sein. Die Humanwissenschaften hingegen, zeichnen ein anderes Bild vom Menschen. Der Mensch ist unfrei und bestimmbar. Ein durch genetische und soziale Tatsachen festgelegter biochemischer Apparat, dessen Handlungen Gesetzen folgen. Die Freiheit ein Aberglaube. Mit philosophischen Texten, die wir gemeinsam lesen und diskutieren, werden wir uns in den folgenden Freitagsgesprächen in genau diesem Spannungsfeld bewegen:

Thema 2007:

Wie kann ich ein gutes Leben führen und was ist das überhaupt? Beginnend mit einer Einführung, in der es um Gründe, Mittel und Ziele der Lebenskunst geht, werden in den Treffen einzelne Aspekte näher beleuchten. Das geschieht in der Folge mit dem gemeinsamen Lesen von ausgewählten Texten unter anderem zu folgenden Themen:
  • Bedürfnisse: Jeder Mensch hat Bedürfnisse. Aber nicht jeder Mensch hat die gleichen. In der langen Geschichte der Menschen, sind zu den sogenannten "natürlichen Bedürfnissen", eine Vielzahl von "kulturellen" Bedürfnissen hinzugekommen. Wie beeinflussen sie unser Leben und wie können wir Menschen sie beeinflussen.
  • Leidenschaften: Das volle Aufgehen im Moment. Das verschmelzen mit der Tätigkeit. Das Sich-selbst-vergessen in den Armen der/des Geliebten. Doch wie das Wort schon intendiert, viel Leid hat's oft mit der Leidenschaft.
  • Sorge: "Sorge dich nicht, lebe" - so lautet der Titel eines Lebensratgebers. Doch ist nicht das Leben unentwirrbar mit der Sorge verknüpft? Ist nicht gerade die Sorge, die Anteilnahme am eigenen Geschick und am Schicksal des Anderen, das was uns zum Menschen macht?