ACC-Tischgesellschaft 'LUXUS'

Tischgesellschaft des ACC

ACC-Tischgesellschaft "LUXUS"

Außerhalb der (akademisch)philosophischen Zirkel bieten die Tischgesellschaften Gelegenheit zu Kommunikation und Diskurs über Aktuelles aus Politik, Kunst und Wissenschaft.

Die jeweiligen Tischherr(inn)en - eingeladen sind Wissenschaftler, Künstler, Philosophen, Laien, Politiker - beginnen den Abend mit einem kurzen einleitenden Referat zum vorgegebenen Thema, in diesem Jahr zu Luxus, an das sich bei Tisch eine Gesprächsrunde anschließt.

Die Tischgesellschaft bildet das Publikum, Interessenten an Gespräch und Diskurs, welches, verbunden mit Neugierde auf wissenswerte und erstaunliche Hintergründe und Details, Lust auf spannende Unterhaltung hat und auf viele Hinweise und mögliche Antworten - kurz - auf kreative Auseinandersetzung.

Die Tischgesellschaften finden in der Regel zweimal monatlich sonnabends 19 Uhr statt und sind für alle Interessenten offen. Eintritt: 3 EUR / erm. 2 EUR / Tafelpass 1 EUR Imbiss incl. Getränke: 3 EUR / erm. 2 EUR

karte-luxus picture

Das ACC hat mit "Kant oder Die Pünktlichkeit des Denkens" (2004) und "Gesellschaftsspiele" (2005) bereits zwei Tischgesellschaften initiiert und realisiert und setzt die Reihe der Tischgesellschaften im Jahr 2006 zu "Luxus" fort. Weiterhin gilt es, die Gelegenheit zu nutzen und sich außerhalb des Zirkels akademisch-philosophischer Diskussionen mit kompetenten Gesprächsparter(inne)n zu aktuellen Themen aus Politik, Kunst, Wirtschaft und Wissenschaft auseinanderzusetzen.

Die diesjährige Tischgesellschaft des ACC steht unter dem Titel "Luxus" und wird wieder Gelegenheit zu Kommunikation und Diskurs bieten und dazu auffordern, visionäre Welt-/Gesellschafts-/Lebensentwürfe zu hinterfragen und zu formulieren. Wie in den Jahren zuvor werden die geladenen Gäste/Tischherr(inn)en jeweils mit einem kurzen einleitenden Referat beginnen, an das sich bei Tisch eine, nach unseren Erfahrungen, angenehme wie informative Gesprächsrunde anknüpft.

Als Tischherr(inn)en eingeladen sind Wissenschaftler, Künstler, Philosophen, Laien, Politiker und vor allem - Interessenten an Gespräch und Diskurs, verbunden mit Neugierde auf wissenswerte und erstaunliche Hintergründe und Details, Lust auf spannende Unterhaltung, auf viele Hinweise und mögliche Antworten - kurz - auf kreative Auseinandersetzung. Diese Tischgesellschaft befasst sich sowohl mit den Erscheinungsweisen des "Luxus" als auch mit seinen gesellschaftlichen Hintergründen. Sie bemüht sich um dieses heikle, in Deutschland eher negativ besetzte Thema, indem wider die "falschen Götzen" gestritten und unter die Lupe genommen wird, was das "gute Leben" sei. Es wird nachfragt, wie Verschwendung (z.B. auf Kosten zukünftiger Generationen und der so genannten Dritten Welt) dem Repräsentationsbedarf gegenüber steht, wie sich Genusssucht von Lebenslust abgrenzen lässt, wie sehr "Hochkultur" selbst als Luxus gilt, ob Luxus nur ein anderer Begriff für materiellen oder kulturellen Vorteil ist, und wie sehr Luxus mit dem Unnützen oder gar Dekadenten identifiziert wird.

Weimar und die Hochkultur: Die Tischgesellschaft 2006 möchte Bezug suchen zur besonderen Situation Weimars als "Klassikerstadt". Klassik, das (vom lat. "classicus") Bevorzugte, Vorbildliche, Unübertreffliche, scheint, wie in Bezug auf die "Hochkultur" schon angedeutet, dem Luxus nahe zu sein. Während Weimar von den Klassikern und ihren Leistungen zehrt und nicht zuletzt ökonomisch profitiert, machen diese Aspekte doch nur einen Teil seiner Identität aus. Etwa im Bereich der zeitgenössischen Kunst leistet Weimar sich längst nicht mehr "jeden Luxus", und große Teile der lokalen Bevölkerung werden von der künstlerisch-kulturellen Szene gar nicht erreicht.

Weitere Informationen: