Kulturforschungsetüden. Neue Texte aus der fröhlichen Wissenschaft.
Lesungen aus Sachbüchern

...und freuten uns wahrhaft auf die Schlacht!

Kulturforschungsetüden.
Neue Texte aus der fröhlichen Wissenschaft.

Lesungen aus Sachbüchern

ACC-Reihe, Lesungen aus noch druckfrischen, unterhaltsamen, informativen Sachbüchern.

Veranstaltungen in der Regel zweimal im Monat donnerstags, 20 Uhr, ACC Galerie Weimar.

Zusammenarbeit: ACC, Dr. Markus Krajewski, Bauhaus-Universität Weimar

Die Tagebücher des preußischen Sekondeleutnants Adolf Heinrich Ludwig von Nauendorf aus den Jahren 1805 bis 1807
Jena und Auerstedt 1806. Napoleon Bonaparte im Kampf um Preußen: Holger Nowak, Direktor der Städtischen Museen Jena und Herausgeber der wiederaufgefundenen Tagebuchaufzeichnungen, liest im ACC aus seinem Buch und ist kompetenter Gesprächspartner (und spricht darüber).

"Die Schlacht bei Jena und Auerstedt hat unsere Stadt in die europäischen Geschichtsbücher gebracht. Sie gilt als die schwerste Niederlage des altpreußischen Staates, gleichzeitig aber auch als Beginn der längst fälligen Staatsreformen. (...)" (Holger Nowak)

Erstmals geben die Städtischen Museen Jena in Vorbereitung des 200. Jahrestages der Schlacht bei Jena und Auerstedt die Tagebuchaufzeichnungen der Jahre 1805 bis 1807 als quellenkritische Edition heraus, in der die erzählten Ereignisse kommentiert und mit den Berichten anderer Augenzeugen verglichen werden. Ergänzt wird das Buch mit einem Katalog von Neuerwerbungen der Städtischen Museen Jena zum graphischen Sammlungsbestand 1806.

Holger Nowak, geboren im Jahr 1957, hat nach dem Studium der Museologie zunächst als Sektorenleiter Kunst und Denkmalpflege in Plauen gearbeitet. Er wurde dann - im Jahr 1982 - wissenschaftlicher Mitarbeiter am Stadtmuseum Jena mit der Spezialisierung für Studentengeschichte sowie Militärgeschichte. Seit 1991 ist er Direktor der Städtischen Museen Jena.

"Und freuten uns wahrhaft auf die Schlacht " von Holger Nowak (Hrsg.), Hain Verlag ISBN: 3-89807-076-X

Zum Buch: (...) "Und freuten uns wahrhaft auf die Schlacht, die nach unserer Meinung nicht anders als glorreich für die Preuß. Waffen ausfallen könne ", schrieb am 13. Oktober 1806 der preußische Sekondeleutnant Adolf Heinrich Ludwig von Nauendorf in sein Tagebuch, das zu einem einmaligen und weitgehend unbekannten Zeugnis des Preußisch-Französischen Krieges 1806/07 werden sollte. Nauendorf kämpfte als Zugführer im 2. Bataillon des Regimentes Zweiffel an vorderster Front und erlebte die Entscheidungsschlacht bei Vierzehnheiligen am 14. Oktober 1806, die unzähligen Preußen, Sachsen und Franzosen das Leben kostete. (Zum Buch. Auszug aus: www.hain-verlag.de/index.php?id=67)

Donnerstag,19.10.2006, 20:00 Uhr, ACC Galerie Weimar
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €