Kant - Oder die Pünktlichkeit des Denkens: Tischgesellschaft zu Immanuel Kant

Kant Tischgesellschaften im ACC
Tischgesellschaften Immanuel Kant (2004)

Mit freundlicher Unterstützung des Thüringer Kultusministeriums, der STIFTUNGKULTURFONDS, der Stadt Weimar und des ACC-Förderkreises

download Konstruktivistische Gedanken bei Kant
Ernst von Glasersfeld (März 2004)
Der Aufsatz Ernst von Glasersfelds steht zur Diskussion

mehr Informationen zu Ernst von Glasersfeld: http://www.oikos.org/vonen.htm

Gesprächseröffnung durch Prof. Dr. Reinhard Brandt. Reinhard Brandt ist Professor für Philosophie an der Philipps-Universität Marburg und hat zahlreiche Arbeiten insbesondere zu Kant und zur Philosophie der Aufklärung veröffentlicht. 1982 gründete er zusammen mit Werner Stark das Marburger Kant-Archiv.

Samstag, 09.10.2004, 19:00 Uhr, ACC Galerie
Eintritt frei!

Reinhard Brandt studierte in Marburg, München und Paris Philosophie, Griechisch und Latein und ist seit 1972 Professor für Philosophie in Marburg. Interessenschwerpunkte: Antike und Neuzeitliche Philosophie, insbesondere Rechtsphilosophie und Ästhetik. Neben vielen Editionen und Aufsätzen publizierte Brandt u.a.: Eigentumstheorien von Grotius bis Kant (1974); Die Interpretation philosophischer Werke (1984; italienisch 1998); D´Artagnan und die Urteilstafel (1991; 2. Aufl. 1998; italienisch 1998); Die Wirklichkeit des Bildes (1999); Kritischer Kommentar zu Kants Anthropologie (1999); Philosophie in Bildern (2000); Immanuel Kant - Política, Derecho y Antropología (2001)

Schwerpunkte der Forschung: Philosophie der Aufklärung, Kant, Politische Philosophie der frühen Neuzeit, Ästhetik

"Meine Publikationen befassen sich mit der Philosophie der Aufklärung, besonders in England und Deutschland; sodann systematisch mit dem Problem der Interpretation philosophischer Werke, der Rechtsphilosophie und der Ästhetik und Kunstgeschichte. Meine letzte Buchpublikation mit dem Titel "Universität zwischen Selbst- und Fremdbestimmung. Kants Streit der Fakultäten. Mit einem Anhang zu Heideggers Rektoratsrede" ist im August 2003 im Akademie-Verlag (Berlin) erschienen. Der Heidegger-Anhang ist ins Italienische übersetzt und erscheint in diesem Jahr. Die Übersetzung der "Philosophie in Bildern. Von Giorgione bis Magritte" (Dumont) ist im Verlag Bruno Mondadori im November 2003 erschienen ("Filosofia nella pittura. Da Giorgione a Magritte"). Es gab bisher ausführliche Besprechungen in der "Repubblica", in "Il Manifesto" und "Il giornale". Neben einem längeren Aufsatz zum kantischen Ehe- und Kindesrecht, der im diesjährigen Kant-Heft der "Deutschen Zeitschrift für Philosophie" erscheinen soll, schließe ich gerade eine Arbeit mit dem Titel "Et in Arcadia ego. Texte und Bilder zur Ästhetik des Arkadischen" ab; ich kann meine Gegenthese zu Erwin Panofskys Interpretation (das "ego" ist der Tod, nicht der Tote), die ich in der "Philosophie in Bildern" näher ausführte, durch die Einbeziehung eines bisher nicht beachteten Vergil-Drucks, Straßburg 1502 von Sebastian Brant, überraschend erhärten." (aus: http://www.staff.uni-marburg.de/~brandt2/)

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