Hörspiel wie im Kino

George Grosz: Hirnzirkus - Gedankenflüge

Hörspiel im ACC

In Zusammenarbeit mit dem DeutschlandRadio

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Informationen/Reservierungen/Karten unter: T 03643 / 851262

aus Briefen, Texten und Gesängen
Einführung zu Georg Grosz mit ausgewählten Bildbeispielen: Thomas von Taschitzki, Kunsthistoriker, Weimar Bearb.: Michael Farin; Regie und Komposition: Klaus Buhlert

Bearb.: Michael Farin; Regie und Komposition: Klaus Buhlert
Produktion : DLR 2004. Länge: 80'54
Einführung zu Georg Grosz mit ausgewählten Bildbeispielen: Thomas von Taschitzki, Kunsthistoriker, Weimar

Darsteller: Bernhard Schütz
Einführung: Thomas von Taschitzki, Kunsthistoriker, Weimar

George Grosz (1893-1959), der wohl umstrittenste Künstler der Weimarer Republik, nannte sich selbst Gedankenjongleur und Gehirnsaltospringer - aber auch den traurigsten Menschen in Europa. Der Karl-May-Fan hatte einen großen Traum: Amerika. "Paris: scheiße ich drauf. Berlin, na schön (Heimat, Sprache!...). Rom: Saunest. Petersburg: ekelhaft. Moskau: Proletendorf! New York: die Stadt!!!!" Grosz schreibt Briefe: mit spitzer Feder, oft unbarmherzig im Ton, aber auch mit lautmalerischer Lust und Wortwitz.

Im Januar 1933 emigrierte er nach New York. "Ich ging wegen Hitler. Er ist nämlich auch ein Maler... und da schien mir Deutschland für uns beide einfach zu klein."

Michael Farin, geboren 1953, Autor, Regisseur, Kurator und Verlagsinhaber. Zahlreiche Bearbeitungen literarischer Stoffe für das Radio. "Metropolis" (BR 2001) wurde Hörspiel des Jahres.

Sonntag, 03.12.2006, 18:00 Uhr, Schiller-Museum Weimar
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €