ACC Projekt für das Jahr 2005

Tischgesellschaft 'Gesellschaftsspiele'

Gesellschaftsspiele - Tischgesellschaft des ACC

Gesellschaftsspiele
Tischgesellschaft des ACC
... mehr Informationen zum Projekt

Diese Tischgesellschaft will wieder Gelegenheit bieten und dazu auffordern, visionäre Gesellschaftsentwürfe zu wagen und zu formulieren und dazu Fragen zu stellen und zu kommunizieren.

Hintergrund: Gesellschaftliche Perspektiven zu denken, auch wenn es sich zunächst um Fantasien und Wünsche handelt, erscheint heute, weil ein allgemeingültiger gesellschaftlicher Konsens innerhalb politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Diskurse so schwierig geworden ist, drängender denn je. Außerdem interessieren uns die Ansichten/Meinungen/Aktivitäten von Künstler(inne)n und (Kultur)Politiker(inne)n im Zusammenhang mit der Rückkehr politischer Fragestellungen in die Kultur und die zeitgenössische Kunst. Herauszufinden ist u.a., "ob Grundsätze bestimmt werden können, die den verschiedenen Individuen, Kulturen und Traditionen ein humanes Leben und Zusammenleben erlauben." (Höffe).

Ort: ACC
Zeit: März bis Dezember 2005, in der Regel zweimal im Monat sonnabends 19 Uhr
Die Tischgesellschaft ist für alle Interessierten offen.

Ort: ACC Zeit: März bis Dezember 2005, in der Regel zweimal im Monat sonnabends 19 Uhr Die Tischgesellschaft ist für alle Interessierten offen.

Das ACC hat im Jahr 2004 anknüpfend an das ACC-Projekt "überMENSCHEN. Zur Zukunft des Humanen" die Tischgesellschaft Kant - Oder die Pünktlichkeit des Denkens initiiert und realisiert, eine Themenreihe, die versucht hat, sich außerhalb des gewohnten Rituals einer (akademisch) philosophischen Diskussion mit aktuellen Themen aus Philosophie, Politik und Wissenschaft auseinander zu setzen. Die Gäste begannen jeweils mit einem einleitenden Referat, an das sich eine angenehme und höchst informative, streitbare Gesprächsrunde anknüpfte. Entgegen allen Erwartungen kamen an diesen Sonnabenden, jeweils zur "besten Party- und Fernsehzeit", junge Menschen, Schüler und Studierende, sowie unterschiedlich Berufstätige verschiedenen Alters zusammen, um über philosophische und aktuellpolitische Fragen zu diskutieren.

Außerhalb der Abgeschiedenheit der innerdisziplinarischen Enge bot diese Tischgesellschaft Gelegenheit, über aktuelle Fragen aus Philosophie, Wissenschaft und Politik mit mehreren Neugierigen ins Gespräch zu kommen und sich zu informieren. Über den engen Rahmen der innerwissenschaflichen Debatte hinaus wurden aktuelle Themen einem interessierten Publikum nähergebracht und die Runde auch über das Thema des jeweiligen Abends hinaus in ein gemeinsames Gespräch geführt.

Im Jahr 2005 werden die Tischgesellschaften unter dem (ironischen) Titel "Gesellschaftsspiele" fortgesetzt. Die in der Regel zweimal im Monat für Sonnabend geplanten Gesellschaften beginnen mit kurzen Referaten, mit denen die geladenen Gäste als "Kompetenzträger" die Tischgesellschaft eröffnen und die den Ausgangspunkt für das Gespräch bilden.

Diese Tischgesellschaft will wieder Gelegenheit bieten und dazu auffordern, Fragen zu stellen und zu kommunizieren, visionäre Gesellschaftsentwürfe zu wagen und zu formulieren. Vortragende aus Wissenschaft, Politik und Kunst sind zum Diskurs über Recht, Staat, Mechanismen der Macht und grundlegende sowie aktuelle Fragen zur Wirtschafts- und Tagespolitik eingeladen.

Hintergrund: Gesellschaftliche Perspektiven zu denken, auch wenn es sich zunächst um Fantasien und Wünsche handelt, erscheint heute, weil ein allgemeingültiger gesellschaftlicher Konsens innerhalb politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Diskurse so schwierig geworden ist, drängender denn je. Außerdem interessieren uns die Ansichten/ Meinungen/ Aktivitäten von Künstler(inne)n und (Kultur)Politiker(inne)n im Zusammenhang mit der Rückkehr politischer Fragestellungen in die Kultur und die zeitgenössische Kunst. Herauszufinden ist u.a., "ob Grundsätze bestimmt werden können, die den verschiedenen Individuen, Kulturen und Traditionen ein humanes Leben und Zusammenleben erlauben." (Höffe).

(*) Ausstellung und Konferenz (http://www.uebermenschen.de)

Weitere Informationen: