herzblut:
David Galloway: 'LET IT ALL HANG OUT'

HERZBLUT
Vortrags- und Gesprächsreihe zu zeitgenössischer Kunst. Zusammenarbeit von Kunstsammlungen zu Weimar, Bauhaus-Universität Weimar und ACC Weimar

Körper und Körperlichkeit in der Kunst des 20. Jahrhunderts

Dienstag,27.01.2004, 20:00 Uhr, ACC
Eintritt: frei!

David Galloway wurde in Memphis, Tennessee am 5. Mai 1937 geboren. Nach Studien an der Harvard University (B.A., 1959) und der State University of New York at Buffalo (Ph.D., 1962) half er beim Aufbau der Abteilung für Amerikastudien an der Universität von Sussex, England. Anschließend bekleidete er akademische Ämter an den Universitäten Case Western Reserve (Cleveland), Dublin, Riyad, Kairo, Kuweit und Schiraz. 1972 wurde er zum Ordinarius für Amerikastudien an der Ruhr-Universität Bochum berufen, wo Film, Architektur, bildende Kunst und Kulturgeschichte zu den Forschungsschwerpunkten gehörten. Heute ist er Professor Emeritus.

Neben zahlreichen Artikeln verfasste Galloway wissenschaftliche Studien, darunter The Absurd Hero, zwei kritische Ausgaben von Edgar Allan Poe (Penguin Books) und die Biographie zu Eward Lewis Wallant. Er ist Autor von vier Romanen und dem Bühnenstück Melody Jones. Artikel über Kunst, Architektur und Kulturgeschichte sind in dem Manchester Guardian, Spectator, der New York Times sowie in Der Zeit und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen. Er ist Korrespondent für die International Herald Tribune (Paris) und ARTnews (New York), sowie Redakteur für Art in America (New York) und Herausgeber der interdisziplinären Studienreihe Crossroads (Trier). Für InterNationes (Bonn) hat er die Kulturzeitschrift in: German-American Cultural Review konzipiert und als Chefredakteur betreut.

Seit 1960 ist David Galloway als Kunstberater, Herausgeber von diversen Kunstveröffentlichungen und freier Kurator tätig. 1977-78 war er Chefkustos des Teheran Museums of Contemporary Art. Für die Siemens AG und die Hannover CeBit Messe gründetet er 1985 die Ausstellungsreihe artware, Kunst und Elektronik. Für das Ludwig Forum in Aachen kuratierte er einen Teil der Ausstellung Continental Shift, die im Jahr 2000 in vier europ. Museen präsentiert wurde. Bei der Aufbereitung und Katalogherstellung für die Sammlungen von Harald Falckenberg (Hamburg) und Dieter Rosenkranz (Wuppertal/Berlin) hat er als Berater, Übersetzer und Redakteur mitgewirkt.

Prof. Dr. David Galloway ist Fellow der Royal Society of Arts in London. Er lebt in Wuppertal und Forcalquier, Frankreich.

Herzblut: Vortrags- und Gesprächsreihe zu zeitgenössischer Kunst. Zusammenarbeit von Kunstsammlungen zu Weimar, Bauhaus-Universität Weimar und ACC Weimar