Toronto und Tokio in Weimar

Pressemitteilung

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Acht kanadische Künstler in einer Ausstellung vom 4. bis 19. April 1998 im ACC

Erstmalig wird das ACC 1998 die aktuellen Arbeiten zweier internationaler Künstlergruppen präsentieren. Bevor sich Ende des Jahres die 6köpfige japanische Gruppe Generation 1965 aus Tokio vorstellt, die gleichzeitig den Auftakt des Ausstellungsprogramms für 1999 bildet, sind die 8 Mitglieder des kanadischen Broadview Collective im April Gäste der Galerie.

Das multikulturelle Kollektiv aus Toronto fand sich zum ersten Mal 1993 zusammen. Ihm gehö-ren Künstlerinnen und Künstler zwischen 35 und 65 Jahren an. Sie gehen, wie der Name der Gruppe betont, nicht unisono einer Vision nach, sondern initiieren Projekte, die sich aus der künstlerischen Vielfalt der einzelnen Mitglieder rekrutieren. Dabei führten in den letzten Jahren Annäherungen bei der Untersuchung herkömmlicher Definitionen von Identität, Heim und Gemeinschaft immer wieder zu herausfordernden Auseinandersetzungen zwischen den Künstlerkollegen. Alison Bindner (Fotografien, Medieninstallationen, Zeichnungen), J. Lynn Campbell (Skulptureninstallationen), der Japankanadier Nobuo Kubota (Performance, Klanginstallatio-nen, Video, Musik), David McClyment (Malerei), Yvonne Singer (Installationen), Ian Smith-Rubenzahl (Malerei, Fotografie, Bildhauerei, Computerbilder), W. Mark Sutherland (Objekte, Texte, Video, audiovisuelle Installationen) und die Italokanadierin Francesca Vivenza (Objekte) gehören der Gemeinschaft an, deren erste Ausstellung in Deutschland Broadview 5.1 heißt.

Bereits während ihrer Präsentationen in Le Spezia und Pisa 1997 unterstrich die Gruppe be-wußt die eklektische Mischung ihrer kulturellen Backgrounds und die damit verbundene Fülle geistiger Motive und verwendeter Medien, die nun im Brennpunkt der ACC Galerie stehen.

Die Eröffnung von Broadview 5.1 findet am Freitag, dem 3. April 1998 um 20 Uhr im Beisein von Vertretern der Kanadischen Botschaft in der Großen ACC Galerie statt. Die Ausstellung wird vom Kanadischen Außenministerium, dem Kunstrat der Provinz Ontario und der Botschaft Kanadas in Bonn unterstützt. Zur Ausstellung liegt eine Broschüre vor.

Mit der freundlichen Bitte um Veröffentlichung:

Monica v. Geyr und Frank Motz