Torsten Schlüter

Torsten Schlüter

Kurzbiografie:

*1959 Berlin, 1981-86 Studium der Architektur in Weimar, Diplom 1986-88 Arbeit als Schildermaler, Zimmermannsgehilfe, Tennistrainer, Theatermaler, Stempelzeichner seit 1988 freischaffender Künstler seit 1990 Atelier im Städtischen Atelierhaus in Weimar seit 1995 Atelier in der Kulturbrauerei Berlin, Prenzlauer Berg lebt in Berlin und Weimar

Torsten Schlüter (Weimar und Berlin, *1959) studierte in Weimar bis 1986 Architektur, bevor er zwei Jahre danach den Schritt zum freischaffenden Künstler wagte. Später erhielt er im Atelierhaus Weimar den geeigneten Raum zum Arbeiten, erweiterte seine Ausstellungstätigkeit, die ihn auch mit dem ACC zusammenbrachte. In der Walpurgisnacht 1992 wurde nicht nur mit einem großen Fest sein Projekt HEXEN UND HEXEN (siehe gleichnamiger Katalog), sondern auch das ACC Café-Restaurant eröffnet. Seine farbstarken, großformatigen und expressiven Malereien sind ähnlich oft auf Wanderschaft wie ihr Schöpfer selbst, der seine Vorliebe für die Kulturen der afrikanischen und asiatischen Kontinente entdeckt hat. Von dort brachte er Bilder und Ideen mit, die eine künstlerische Umsetzung auf der Leinwand, im Film, in Musik und Tanz erfuhren, gipfelnd in dem drei Städte (Weimar, Berlin und Blois) umfassenden Ausstellungsprojekt "Tulipamwe". Der Grundgedanke der "gemeinsamen Wurzeln, auf die wir bauen können", erschließt sich auch jetzt noch anhand einiger in der Kleinen Galerie zu sehenden Acrylarbeiten aus dem Tulipamwe-Zyklus, die afrikanische Elemente und Farbimpressionen mit europäischen Formvokabular kombinieren. "Torsten Schlüter hat es verstanden, aus der afrikanischen Tradition zu schöpfen, die sich ihm als reiche Vergangenheit einer wunderbaren künstlerischen und kreativen Dimension offenbarte und gleichzeitig als unerschöpfliches Reservoir der Moderne..." (Jack Lang im Katalog "Tulipamwe"). Für das "Boot", ein symbolträchtiges Objekt dieser letztjährigen Ausstellung wird jetzt ein öffentlicher Aufstellungsort in Weimar gesucht.

Nach einem wiederholten Abeitsaufenthalt in Indien, es war die siebte Reise dorthin, ist Torsten Schlüter seit April 2000 zurück in Deutschland und bereitet mit der ACC Galerie sein drittes großes Projekt: Mata-Nataraya. Hippies, Hindus, Hahnenkämpfe. in Weimar vor.

Ausgewählte Einzelausstellungen (K - Katalog): 1985 Van-de-Velde-Bau, Bauhaus Universität Weimar. 1986 Studentenklub Kasseturm, Weimar. 1988 DNT Weimar. 1989 Galerie Schwamm, Weimar. 1990 Aufbau-Verlag, Berlin. 1992 Hexen und Hexen, ACC Galerie Weimar (K). 1994 Aufsturz, Berlin, Galerie Avalun, Berlin (K). 1995 Galerie Minzner Park, Berlin. 1996 Galerie am Torbogen, Kloster/ Hiddensee. 1997 Tulipamwe, Stadtmuseum Weimar (K). Galerie im Pferdestall, Kulturbrauerei Berlin, Prenzlauer Berg. Salle Saint Paul, Blois/Loire. 1998 Inselmuseum Hiddensee. 1999 Galerie 40, Wiesbaden. 2000 Mata - Nataraya. ACC Galerie Weimar (K).

Ausgewählte Gruppenausstellungen: 1991 Galerie Lauerhof, Kaiserslautern/Otterberg. IKK, Düsseldorf. 1992 Fünf Künstler aus Weimar. Galerie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn. EXPO Weltausstellung, Deutscher Pavillon, Sevilla. Thüringer Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten, Brüssel. 1993 Deutsches Kulturzentrum, Tokio. Künstler in Weimar - Kabale und Liebe. Orangerie Belvedere, Stiftung Weimarer Klassik (K): Bluepoint Gallery, Berlin: 1994 Deutsche Grafik der Gegenwart, Rheinisches Landesmuseum Bonn: RAAB Galerie, Berlin: Art Frankfurt (ACC Galerie Weimar): Grafikmesse Dresden (RAAB Galerie, Berlin). National Art Gallery Namibia, Windhoek. 1995 Internationale Grafikbiennale, Sapporo. Art Frankfurt (ACC Galerie Weimar). 1996 Aus Weimar! Kopf an Kopf. Kornspeicher (ACC Galerie Weimar). Kunstmeile Mitte, Berlin. RAAB Galerie, Berlin. 1997 Galerie Leo Coppi, Berlin. Der rettende Engel. ACC Galerie Weimar. 1998 RAAB Galerie, Berlin. 1999 Weimar aus dem Rahmen. Galerie im Cranachhaus, Weimar. Galerie Schmidt-Rottluff, Chemnitz. RAAB Galerie, Berlin. Strandhalle (Galerie Peters Barenbrock), Ahrenshoop.