ausstellung

ausstellung:
Akte: Landschaft

Klaus Nerlich, Weimar

Zeichnungen

Ausstellung im Rahmen der "Kunst im Krankenhaus" (KIK) Aktion in Zusammenarbeit zwischen der Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar gGmbH und der ACC Galerie.

31.01.2002 - 30.04.2002, Klinikum

Eröffnung am 31.1.2002, 14 Uhr bei KIK. Täglich geöffnet.

Klaus Nerlich, o.T., 200, 1Graphit auf getöntem Karon, 50x70 cm Klaus Nerlich, 1952 in Erfurt geboren, hat Architektur in Weimar und Grafik in Leipzig studiert, und lehrt seit 1991 als Professor für Gestaltung an der Fachhochschule Erfurt. Ausstellungen und Beteiligungen zeigten seine Kunst in Deutschland, Belgien und Japan. Ein umfassender, reich illustrierter Katalog soll in Bälde entstehen. Seine Themen kreisen hauptsächlich um Landschaften, zu denen sich unweigerlich menschliche Körper, meist Akte, gesellen. Vorwiegend mit Bleistift oder Kohle, aber auch mit Feder oder Steinkohle bearbeitet, ritzt, graviert er das Papier, verfolgt mit Vehemenz die Formulierung seines eigenen Duktus. Dabei bekennt er sich offen zur Tradition der Weimarer Malerschule mit ihren pleinairistischen Methoden oder gestattet sich Reminiszenzen an Otto Paetz. In der Fülle seiner großformatigen Blätter, die nicht als Vorstudien, sondern als eigenständige Arbeiten bestehen, kristallisieren sich Verwandtschaften und Vorlieben heraus. Strukturen, die ihn interessieren, findet er überall in seiner Umgebung, bevorzugt in Thüringen oder an der Ostsee. Das Landschaftsthema schließt Nerlichs Auseinandersetzung mit dem städtischem Umfeld, ob vor der Haustür oder auf seinen zahlreichen Reisen, nicht aus und erinnert unzweifelhaft an seine architektonische Ausbildung.

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