ausstellung

Transmission



Transmission

2.7. bis 7.8.2005, Neues Museum Weimar/ Weimarplatz 4/ 99423 Weimar

Telefon: 03643/54 59 63 / Fax: 03643/54 59 01, mailto:info@swkk.de, http://www.swkk.de/de/ Öffnungszeiten: April - Oktober, Dienstag - Sonntag 10 - 18 Uhr
Im Neuen Museum Weimar ist vom 1. Juli (Eröffnung um 19.00 Uhr) bis zum 7. August die Ausstellung "Transmission" mit Werken des amerikanischen Künstlers Laurence Rathsack, seiner ehemaligen Schülerin Liz Bachhuber und 16 Alumni der Bauhaus-Universität Weimar zu sehen. Sie bietet Einblicke in Kontinuitäten und Differenzen zwischen drei Künstlergenerationen über zwei Kontinente hinweg.

Die Ausstellung mit dem anspielungsreichen Titel »Transmission « (lat. Übersendung, Übertragung) beleuchtet das Werk zweier Künstler, die in einem besonderen Lehrer- und Schülerverhältnis zueinander stehen. Ergänzt wird diese Konstellation durch Arbeiten ehemaliger Diplomanten von Liz Bachhuber an der Weimarer Bauhaus-Universität.

Laurence Rathsack, 1920 in Milwaukee,Wisconsin, geboren, unterrichtete von 1956 bis 1988 an der University of Wisconsin in Milwaukee und übte auf mehrere amerikanische Künstlergenerationen nachhaltigen Einfluß aus. Im Zentrum seines Werkes stehen subtile, in vielen Schichten meisterhaft erarbeitete Aquarelle, in denen Licht und Transparenz eine entscheidende Rolle spielen. Mit einer Auswahl von 27 Aquarellen und weiteren Skizzen wird erstmalig das Werk dieses bedeutenden Einzelgängers in Deutschland vorgestellt. Liz Bachhuber, 1953 in Milwaukee geboren, stammt aus einer deutsch-amerikanischen Familie und studierte an der University of Wisconsin u.a. bei Laurence Rathsack, den sie als ihren wichtigsten Lehrer betrachtet. Seit 1993 ist sie als Professorin für installative Kunst an die Bauhaus-Universität Weimar tätig. Vor allem die besondere Art des Sehens und die Konzentration auf das Wesentliche verdankt Liz Bachhuber ihrem Lehrer. Auch ihr künstlerisches Werk durchzieht die Beschäftigung mit Licht. Ihr Interesse gilt der Beziehung des Menschen zur physikalischen Welt, seiner sensitiven Wahrnehmungsfähigkeiten in einer zunehmend entfremdeten Umwelt.