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Über das Lachen in der Kunst

Der Wirth-Rapport

Der Wirth-Rapport
Retrospektive Runhild Wirth

16. Januar -14. März 2010

Eröffnung:
Freitag, 15.1.10, 20 Uhr

Eintritt 3 €, ermäßigt 2 €
Führungen sonntags 15 Uhr

Heike Frank-Ostarhild, Tübingen

Wenn Meisterwerke Zähne zeigen am 18.2. (Die Kupplerin, Gerrit van Honthorst, 1625, Öl auf Holz, 71 x 104 cm, Utrecht Centraal Museum)
Wenn Meisterwerke Zähne zeigen am 18.2. (Die Kupplerin, Gerrit van Honthorst, 1625, Öl auf Holz, 71 x 104 cm, Utrecht Centraal Museum)

Das Lachen als Motiv findet sich in der Bildenden Kunst erstaunlicherweise nicht allzu oft. Im Gegensatz zum leisen Lächeln scheuten sich die Künstler über Jahrhunderte hinweg, dem "lauten" Lachen mit geöffnetem Mund einen Platz zuzuweisen. Wo das Lächeln aufhört und das Lachen beginne, darüber lasse sich heftig streiten, denn ein Merkmal könne kein Gemälde und keine Skulptur vermitteln: das Geräusch des Lachens. Die Kunsthistorikerin Heike Frank-Ostarhild zeigt anhand zahlreicher Bilder, wie das Lachen im Laufe der Kunstgeschichte dargestellt wurde und erläutert die Hintergründe für die unterschiedlichen Ansätze. Aufbauend auf ihr Buch "Wenn Meisterwerke Zähne zeigen" werden die verschiedenen Gemälde und Skulpturen vor ihrem jeweiligen kulturhistorischen und sozialen Hintergrund erläutert. Der Bogen spannt sich von mittelalterlichen Skulpturen über die Genremalerei der Niederlande bis hin zur Gegenwartskunst, die sich unter anderem über Installationen dem Phänomen "Lachen" nähert.

Donnerstag, 18.02.2010, 20:00 Uhr, ACC Galerie Weimar
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €