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John Lennon & Yoko Ono: Bed-In

www-kunstfest-weimar.de



DIE IDEALE AUSSTELLUNG

DIE IDEALE AUSSTELLUNG

23.8.2009 - 25.10.2009

Eröffnung: 23.8.09, 11 Uhr

Mo - So 12 - 18 Uhr Fr + Sa 12 - 20 Uhr Eintritt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro Führungen sonntags 15 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Mittelthüringen, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Förderkreises der ACC Galerie Weimar. Gefördert durch das Thüringer Kultusministerium und die Stadt Weimar.

Mit freundlicher Unterstützung

Sparkasse Mittelthüringen
Sparkasse Mittelthüringen

Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

des Förderkreises der ACC Galerie Weimar.
Gefördert durch das Thüringer Kultusministerium und die Stadt Weimar.

Abb. im Logo: Reiner Riedler, Superman über dem Roten Platz, Türkei 2006, aus der Serie »Fake Holidays«

Andreas Rumpfhuber, Wien

"Give peace a chance" als Credo des Idealen am 8.10.<br />Foto: © Roy Kerwood
"Give peace a chance" als Credo des Idealen am 8.10.
Foto: © Roy Kerwood

Am späten Abend des 26. Mai 1969 betritt das komplett in weiß gekleidete, junge Ehepaar John Lennon und Yoko Ono, gefolgt von einer Entourage aus Managern, Kamerateams, Fotografen und Journalisten, sein Hotelzimmer im Queen Elisabeth Hotel in Montreal. Eine Woche lang werden die beiden Künstler für ihre ideale Welt, für eine Welt der unendlichen, aggressionslosen Liebe, arbeiten und das Format ihres Honeymoons, das Bed-In im Amsterdamer Hilton zwei Monate zuvor, in Nordamerika wiederholen. Der Friedensaktivismus mit seinen weltberühmten Instruktionen: "Stay in Bed, Grow your Hair" lässt sich als idealtypische Fluxuskunst Yoko Onos lesen, die sich gegenüber der Welt öffnet und John Lennons Praxis als autonomes, unternehmerisches Selbst inkooperiert. Der Vortrag von Andreas Rumpfhuber spürt dem Friedensaktivismus nach und liest die beiden Performances in Amsterdam und Montreal als Folie für eine spezifische Art des zeitgenössischen Arbeitslebens, das er "The Working Glamour" nennt.

Der 1972 in Missouri geborene Andreas Rumpfhuber ist Architekt und Forscher mit dem Arbeitsschwerpunkt der innenräumlichen Organisation. Nach seinem Studium der Architektur in Graz und London sowie Forschungsarbeiten in Los Angeles nahm er eine Lehrtätigkeit in Wien an, wo er immer noch ein eigenes Büro hat. Ein Doktorats-Stipendiat in Kopenhagen, Gastvorträge und Forschungsaufträge verschiedenster Art ergänzen seine akademische Laufbahn. Inzwischen lebt und arbeitet Andreas Rumpfhuber als Architekt in Wien und Kopenhagen. Darüber hinaus ist er Mitglied des Forscher- und Künstlerkollektivs "Roundtable: Research Architecture", schreibt regelmäßig über Architektur und publiziert in internationalen Fachzeitschriften und Journals.

http://www.rumpfhuber.org

Donnerstag, 08.10.2009, 20:00 Uhr, ACC Galerie Weimar
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €