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Feminist Goethe? 'Helena' gegen den Strich gelesen

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DIE IDEALE AUSSTELLUNG

DIE IDEALE AUSSTELLUNG

23.8.2009 - 25.10.2009

Eröffnung: 23.8.09, 11 Uhr

Mo - So 12 - 18 Uhr Fr + Sa 12 - 20 Uhr Eintritt 3 Euro, ermäßigt 2 Euro Führungen sonntags 15 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Mittelthüringen, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Förderkreises der ACC Galerie Weimar. Gefördert durch das Thüringer Kultusministerium und die Stadt Weimar.

Mit freundlicher Unterstützung

Sparkasse Mittelthüringen
Sparkasse Mittelthüringen

Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen

des Förderkreises der ACC Galerie Weimar.
Gefördert durch das Thüringer Kultusministerium und die Stadt Weimar.

Abb. im Logo: Reiner Riedler, Superman über dem Roten Platz, Türkei 2006, aus der Serie »Fake Holidays«

Jens-F. Dwars, Jena

Die teuflische Verführung des antiken Ideals in die Moderne am 10.9.
Die teuflische Verführung des antiken Ideals in die Moderne am 10.9.

Der "Helena"-Akt war der einzige Teil des "Faust II", den Goethe noch zu seinen Lebzeiten veröffentlicht hat. Traditionell gilt er als Gleichnis für die Geburt der Romantik aus der Sehnsucht der Moderne nach dem Idealschönen der Antike. Gegen den Strich gelesen erscheint der Text erstaunlich aktuell: als Dekonstruktion jeglicher Idealisierung im Spiegel von 3000 Jahren Geschlechterkampf.

Jens-F. Dwars, freier Autor, Filme- und Ausstellungsmacher, hat u.a. Biografien zu Nietzsche, Johannes R. Becher und Peter Weiss verfasst. Unter dem Titel "Das Weimarische Karneval" erschienen jüngst seine Goethe-Essays. Er sieht in dem Klassiker nicht den Mittelpunkt der Goethezeit, sondern ihren radikalsten Außenseiter: einen konservativen Revolutionär, der aus Ordnungsliebe zum Avantgardisten wird.

Donnerstag, 10.09.2009, 20:00 Uhr, ACC Galerie Weimar
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €