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Gesellschaftliche Strömungen in Australien

TERRA NULLIUS

TERRA NULLIUS
Zeitgenössische Kunst aus Australien
27. Januar - 22. März 2009

Eröffnung: 26. Januar 2009, 20 Uhr

Vernon AH KEE | Tony ALBERT | Richard BELL | BOAT-PEOPLE.ORG | Jon CAMPBELL | Destiny DEACON & Virginia FRASER | Julie DOWLING | Tina FIVEASH | George GITTOES | Claire HEALY & Sean CORDEIRO | Gordon HOOKEY | Dianne JONES | Mike PARR | PVI COLLECTIVE | Tony SCHWENSEN | Merran SIERAKOWSKI | SODA_JERK | SQUATSPACE | Natascha STELLMACH | Judy WATSON

Eine Ausstellung der ACC Galerie Weimar, co-kuratiert von Deborah Kelly (Sydney). Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Mit freundlicher Unterstützung durch das Thüringer Kultusministerium, die Stadt Weimar, die Stiftung Federkiel und den Förderkreis der ACC Galerie Weimar.

Prof. Dr. Gerhard Leitner, Berlin

'Sorry seems to be the hardest word' am 5.3.
'Sorry seems to be the hardest word' am 5.3.

Australien ist selten Gegenstand öffentlicher Auseinandersetzungen in den Medien. Lediglich Buschbrände, Trockenheit, Überschwemmungen, die Ausweisung von Menschen mit Behinderung, der Uranabbau und -export und das Erbe der Aborigines sind relevante Aspekte der Berichterstattung. Die Tourismusbranche wirbt erfolgreich mit dem Exotischen, den traditionellen Aborigines. Wichtiger jedoch sind die Vielfalt der Bevölkerung, der Kulturen, Religionen und Sprachen, die erfolgreiche Konfliktvermeidung innerhalb und zwischen den Ethnien. Der wirtschaftlich-technologische Erfolg und die regionale Vernetzung, werden oft übergangen.

Gerhard Leitner, vom Institut für Englische Philologie der FU Berlin, schildert diesen Kontrast der Wahrnehmung. Wie kam es, dass der "weiße Außenposten im Osten" zur asiatisch-pazifischen Mittelmacht wurde? War die "Sorry"-Rede des Premierministers Rudd nur an die Aborigines gerichtet? Welche Rolle kommt den Migranten zu? Was ist der Wertekanon, der das Land eint?

Donnerstag, 05.03.2009, 20:00 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €