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Was wir vom Kosmos wissen (können)

WELTALL*ERDE*MENSCH

WELTALL*ERDE*MENSCH
im Zeitalter von Teilchenbeschleuniger und Weltraumtourismus
22. November 2008 bis 11. Januar 2009

Eröffnung: 21. November 2008, 20 Uhr

Maria Thereza Alves (BR), Henrike Daum (DE), Renaud Auguste-Dormeuil (FR), Beate Engl (DE), Katrin Gassmann (DE), Anna Gierster (DE), Florian Gwinner (DE), G-Lab (LT), William Kentridge (ZA), William Lamson (US), Lucien Pelen (FR), radioqualia (AU), Markus Wüste (DE)

ein Projekt in Zusammenarbeit mit dem Erfurter Kunstverein e.V. und dem ACC Weimar kuratiert von Tely Büchner, Erfurt und Silke Opitz, Weimar

Für ihre freundliche Unterstützung danken wir den Künstler/innen sowie den Leihgebern SMPK Berlin, Hamburger Bahnhof; Information Centre of Lithuanian National Gallery of Art; PIEROGI Leipzig; Galerie IN SITU, Paris und besonders herzlich den Förderern Kulturstiftung des Freistaates Thüringen, Thüringer Kultusministerium, sowie der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Prof. Dr. Bruno Deiss, Frankfurt/Main

Der Mensch als Betrachter des Kosmos am 4.12.
Der Mensch als Betrachter des Kosmos am 4.12.

Faszinierende Aufnahmen neu entdeckter Sterne, Galaxien und Quasare erscheinen vermehrt in der Tagespresse und prägen das heutige Bild vom Kosmos. Ist somit bekannt, wie der Kosmos beschaffen ist? Nein, sondern allenfalls, wie die Objekte beschaffen waren, als sie das heute auf der Erde empfangene Licht abstrahlten - ihre vergangene "Realität". Das kann vor Tausenden, Millionen oder Milliarden Jahre gewesen sein. Alle Information, die simultan auf der Erde ankommt - die "Wirklichkeit" - ist die Summe vieler Vergangenheiten aus unterschiedlichen Tiefen des Raumes. Welche Konsequenzen hat das für die "Wirklichkeiten" zweier Beobachter an unterschiedlichen Standorten im Raum? Wie verändert sich die "Wirklichkeit" bei verändertem Bewegungszustand des Beobachters? Auf welche Weise wird das Licht als einzige Informationsquelle während seiner langen Laufzeit modifiziert? Realität und Wirklichkeit - zwei scheinbar synonyme Begriffe: In der Astrophysik und Kosmologie sind sie wohl zu unterscheiden.

Prof. Dr. Bruno Deiss, Wissenschaftlicher Direktor des Physikalischen Vereins - Gesellschaft für Bildung und Wissenschaft und Professor für Astrophysik an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

Donnerstag, 04.12.2008, 20:00 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €