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Wem gehört der Regenbogen?

UNSTERN. SINISTRE. DISASTRO.

UNSTERN. SINISTRE. DISASTRO.
Visionen zeitgenössischer Künstler
24. August 2008 bis 2.November 2008

Eröffnung: 23. August 2008, 15 Uhr

Eine Ausstellung in Kooperation mit dem «pèlerinages» Kunstfest Weimar:

Makoto Aida (JP) | Liz Bachhuber (DE) | Roddy Bell (NO) |Patricia Bueno (PE) |Franco Cilia (IT) | Christoph Draeger (CH) & Heidrun Holzfeind (A) | Tom Fecht (DE) | Peter Hutton (US) | Elke Marhöfer (DE) | Jonas Mekas (US) | Tracey Moffatt (AU) | Fayez Nureldine (DZ) | Jörg Ollefs (DE) | Adrian Paci (AL) | Walter Sachs (DE) | Henrik Schrat (DE) | Xu Tan (CN) | Muhammad Zeeshan (PK)

Mit freundlicher Unterstützung der Sparkassenstiftung Weimar - Weimarer Land, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und des Förderkreises der ACC Galerie Weimar. Gefördert durch das Thüringer Kultusministerium und die Stadt Weimar.


Pressestimmen zur Ausstellung:
Portal Kunstgeschichte
Stream-TV
Thüringer Allgemeine
Thüringer Allgemeine
Thüringer Allgemeine

Harv Stanic, Berlin

Der Staat hört mit! am 21.10.
Der Staat hört mit! am 21.10.

Seit dem frühen 20. Jahrhundert beanspruchen die Staaten die Obergewalt über den elektromagnetischen Frequenzraum für sich. Diese Obergewalt wurde ursprünglich geschaffen, um die monopolistischen Ambitionen und die offensive Geschäftspraxis der Marconi Wireless Telegraph Company zu kontrollieren. Bis heute bilden sie die Grundlage für die Regulierung von Radiofrequenzen. Dennoch: nachdem drahtlose Kommunikation in immer höhere Frequenzen vorstößt - bis in die Bereiche von Infrarot (Hitze) und "optischem Richtfunk" (Licht) - wird es offensichtlich, dass die staatliche Regulierung von Radiofrequenzen nicht mehr Sinn ergibt, als eine Regulierung des Farbspektrums des Regenbogens. Sind Radiowellen rechtlich gesehen denn etwas anderes als Lichtwellen? Falls nicht, brauchen wir dann eines Tages die staatliche Erlaubnis, um bestimmte Lichtwellen für bestimmte Anwendungen zu nutzen, ähnlich wie heute bei den unsichtbaren Radiofrequenzen?

Dienstag, 21.10.2008, 20:00 Uhr, ACC Galerie
Eintritt: Eintritt: 2 € | erm.: 1 €