plus

LAOGAI - Der Chinesische Gulag

The Big Easy The Big Easy
26.11. bis 28.12.2007


Eine Ausstellung der ACC Galerie Weimar unter Mitwirkung der HALLE 14 (Leipzig) und von Knut -Birkholz (Rotterdam). Die Parallelausstellung zum Projekt findet vom 25.11.2007 bis 13.1.2008 in der Leipziger Baumwollspinnerei, Halle 12 statt (Eröffnung: 24.11.2007 um 15:00, Finissage zum Rundgang am 19.1.2008).

Zehra Ahmed (Australien) | Kader Attia (Algerien, Frankreich) | Matthew Buckingham (USA) | Deborah Kelly (Australien) | Aleksandra Mir (Polen, Italien) | Mônica Nador (Brasilien) | Julika Rudelius (D, USA) | Xabier -Salaberria (Spanien) | Solmaz Shahbazi (Iran, D)

Gefördert durch das Thüringer Kultusministerium und die Stadt Weimar. Mit Unterstützung des Förderkreises der ACC Galerie Weimar. Einen Dank allen Stiftern, Gönnern, Erzengeln und Engeln!

Harry Wu, Washington, USA
In englischer Sprache mit deutscher Übersetzung.

LAOGAI bedeutet "Reform durch Arbeit" und entspricht in etwa der Parole "Arbeit macht frei" am Eingangstor zum KZ Dachau, mit den gleichen fürchterlichen Konsequenzen für die Insassen. Fachleute beziffern die Zahl der im LAOGAI seit der kommunistischen Machtergreifung 1949 in China malträtierten Menschen auf etwa 50 Millionen, von denen mindestens ein Drittel ums Leben gekommen ist. Harry Wu, der spiritus rector der LAOGAI Research Foundation Washington, wurde selbst 19 Jahre lang ohne Verurteilung in diesen Lagern geschunden. Nachdem er 1985 in die Vereinigten Staaten ausreisen konnte, wurde der Dissident Wu Gastdozent an der University of California, Berkeley. Seither kämpft Harry Wu für ein öffentliches Bewusstsein über die Zustände in den Lagern und deren wirtschaftliche Bedeutung, auch für den Westen. Harry Wu wird von seinen Erfahrungen und seinem Einsatz, die Weltöffentlichkeit auf diese Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen, berichten.

a174-plus01 picture

Mittwoch, 05.12.2007, 20:00 Uhr, ACC Galerie Weimar
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €