Begleitprogramm zur ACC-Ausstellung 'PING-PONG'

para.dox
1 interdisziplinäre annäherung

PING-PONG

PING-PONG: Birger Jesch und Jürgen O. Olbrich
Die Bilanz einer 25jährigen Künstlerfreundschaft
27.1. bis 18.3.2007


Es erscheint ein gemeinsame Edition (Auflage 10 Exemplare).
Parallel zur Ausstellung finden vier Aktions-Veranstaltungen statt.
Die Ausstellung PING-PONG wird von der KULTURSTIFTUNG DES BUNDES, dem Thüringer Kultusministerium, der Stadt Weimar und vom ACC-Förderkreis gefördert.

Wolfgang Zander und Christian Hussel.<br /> Foto: Carsten Schmieder (Berlin)
Wolfgang Zander und Christian Hussel.
Foto: Carsten Schmieder (Berlin)

4 Künstler-Performance: 2 Autoren, 1 Musiker und 1 Malerin in Kommunikation mit Text-Collagen und einem Overhaed. Während die Autoren eine Collage aus eigenen Texten und Sprachfundstücken zu Gehör bringen, reagiert der Musiker auf Text und Vortrag. Am Overhead wiederum nimmt die Malerin Bezug auf Text und Musik. Am Text: Wolfgang Zander (Potsdam) und Christian Hussel (Leipzig)
An Posaune & Electronics: Frieder W. Bergner (Ottstedt)
Am Overhead: Judith Ostermeyer (Leipzig).

Während die Autoren eine Collage aus eigenen Texten und Sprachfundstücken zu Gehör bringen, reagiert der Musiker auf Text und Vortrag. Am Overhead wiederum nimmt die Malerin Bezug auf Text und Musik.

Während der Lesung zur Ausstellung im ACC wird eine Textcollage vorgetragen, die z.T. auf die angedeutete "Sprachverwirrung" eingeht, zugleich zwischen Literatur und Alltagsplattheit wechselt. Freie Musikimprovisationen reagieren auf Text und Vortrag. Am Overhead nimmt die Malerin wiederum Bezug auf Text und Musik. (Dauer 60 min)

Knapp 40 Jahre Teilung haben in Ost und West auch in der Sprache Spuren hinterlassen. Erfolgte im Westen insbesondere eine "Demokratisierung" sowie Anglisierung/Amerikanisierung des Wortschatzes, erschienen im Osten überwiegend politisch und ökonomisch bedingte Wortneuschöpfungen. Noch heute tauchen in Gesprächen derartige "Fremdworte" auf, die dem Gegenüber trotz gleicher Sprache erst erklärt werden müssen. Hinzu kommen lokale Dialekte. Außerdem gibt es die Spezialsprachen z.B. innerhalb verschiedenster Berufsgruppen. Nicht zuletzt ist Sprache auch Sprechen.

Mittwoch, 07.02.2007, 20:00 Uhr, ACC Galerie Weimar
Eintritt: 3 € / erm.: 2 € / Tafelpass: 1 €