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Die Kultur der Angst - The Culture of Fear

Die Kultur der Angst - The Culture of Fear

Die Kultur der Angst - The Culture of Fear Eröffnung am Sonnabend, 14.10.2006, 15 Uhr, ACC Galerie Weimar Dauer: 15.10. bis 31.12.2006

In Zusammenarbeit mit der Stiftung Federkiel (Leipzig) und Knut Birkholz (Rotterdam): AES+F (Russland), Peter Bux (Deutschland), Critical Art Ensemble (USA), Luc Delahaye (Frankreich), Christoph Draeger (Schweiz), Maria Friberg (Schweden), Johan Grimonprez (Belgien), Kiosk NGO (Serbien), Philipp Lachenmann (Deutschland), Lucas Lenglet (Niederlande), Yerbossyn Meldibekov (Kasachstan), Trevor Paglen (USA), Nino Sekhniashvili (Georgien), Austin Shull (USA), Efrat Shvily (Israel), Nedko Solakov (Bulgarien), The Yes Men (USA), Noboru Tsubaki (Japan), Peter Wächtler (Deutschland), Wang Jianwei (China).

Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, vom Thüringer Kultusministerium, dem Generalkonsulat der USA Leipzig, The Japan Foundation, von der Stiftung Federkiel, der Stadt Weimar und unterstützt vom Förderkreis der ACC Galerie

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von mehr als 20 internationalen Künstler(inne)n, die vom 29. April bis 1. Oktober 2006 in Halle 14/Leipziger Baumwollspinnerei in der gleichnamigen Ausstellung der Stiftung Federkiel zu sehen waren und jetzt nach Weimar kommen.

Angst als Gefühlszustand und Konzept ist zu einem allgegenwärtigen Lebenspartner geworden. Ihre Produktion beherrscht ganze Industriekomplexe, macht sie zu einer Schlüsseltechnologie der Macht, verändert unsere Wahrnehmung von Gefahr, schafft ein sich fortwährend wandelndes Konsumverlangen und bildet als Wirtschaftsfaktor eine Überlebensstrategie der sich stets selbst erneuernden Gesellschaft. Welche Denk- und Handlungsalternativen halten Künstlerinnen und Künstler bereit, um gegenüber der Erzeugung von Angst wachsam zu bleiben? Ausgehend vom 11. Internationalen Atelierprogramm der ACC Galerie und der Stadt Weimar Die Kultur der Angst - The Culture of Fear wurde eine Ausstellung für die Halle 14 der Stiftung Federkiel in Leipzig entwickelt, die nun - in modifizierter Form und als zweite Themenschau nach der Vorstellung der Jahresstipendiat(inn)en 2005 Kyoko Ebata, Mandy Gehrt und Oscar Tuazon - wieder an ihren geistigen Ursprungsort zurückkehrt.

The Yes Men, Halliburton SurvivaBalls©, 2006. Very High Tech Materials. Courtesy of The Yes Men, fabricated by Sal Salamone. <br />Foto: Claus Bach, Halle 14, Leipziger Baumwollspinnerei
The Yes Men, Halliburton SurvivaBalls©, 2006. Very High Tech Materials. Courtesy of The Yes Men, fabricated by Sal Salamone.
Foto: Claus Bach, Halle 14, Leipziger Baumwollspinnerei

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