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Dr. phil. Michael Rebehn, London: 'Die Macht der Angst in modernen Kreuzzügen und Jihads'

The Culture of Fear - Die Kultur der Angst

The Culture of Fear - Die Kultur der Angst

Eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst in Weimar mit Kyoko Ebata (Japan), Mandy Gehrt (Deutschland) und Oscar Tuazon (USA)

ACC Galerie Weimar, 22.4. bis 25.6.2006,
Eröffnung am Freitag, dem 21.4.2006 um 20 Uhr

Öffnungszeiten der ACC Galerie Weimar:
täglich 12 bis 18 Uhr, Fr und Sa bis 20 Uhr.
Führungen: Sa 18 Uhr und So 15 Uhr
Eintritt: 3 EUR/erm. 2 EUR/Tafelpass 1 EUR

In Partnerschaft mit der Stadt Weimar.
Förderung: Generalkonsulat der USA Leipzig, The Japan Foundation, Thüringer Kultusministerium, Sparkassenstiftung Weimar-Weimarer Land, Stiftung Federkiel, Förderkreis der ACC Galerie Weimar.

Vortrag und Gespräch im Rahmen der ACC-Ausstellung "Die Kultur der Angst"

Dr. phil. Michael Rebehn: Hochschule der Künste Berlin, Goldsmiths College London, Filmemacher, Autor u.a. bei openDemocracy.net)

In den letzten Jahren ist eine bipolare Welt erstanden. Die westliche Welt befindet sich seitdem im "Kreuzzug" gegen den Terrorismus, die islamische im "Jihad" gegen den Imperialismus. Vielleicht hat sogar ein ängstlicher Gott diese Welt geschaffen, doch dieser Vortrag möchte die Menschen am Werk zeigen, die die Vorstellung, dass wir von einem terroristischen oder imperialistischen Netz bedroht werden, Realität werden ließen. Zwei idealistische Bewegungen wurden geboren aus dem Misserfolg des liberalen Traumes von der besseren Welt: die amerikanischen Neokonservativen und die radikalen Islamisten. Gemeinsam haben sie die Welt verändert, indem sie das heutige Alptraum-Szenario einer erneut polarisierten Welt schufen. Dies Szenario half ihnen wie auch den Ängstlichsten in Politik, Religion und Medien weltweit, in einem desillusionierten Zeitalter mächtig zu werden.

Mittwoch, 28.06.2006, 20:00 Uhr, ACC
Eintritt: 3 EUR / em. 2 EUR / Tafelpass 1 EUR