Begleitprogramm zur Ausstellung
polymorph pervers
Die Nachtseiten der Liebe

Das Groteske in der erotischen Kunst

polymorph pervers<br />Die Nachtseiten der Liebe

polymorph pervers
Die Nachtseiten der Liebe

Eine Ausstellung über das Phantasma des Begehrens

Teilnehmende Künstler / participating artists:

Almin, Dimitrios Antonitsis, Katharina Arndt, Franz von Bayros, Tobias Bernstrup, Joseph Breitenbach, Günter Brus, Ernst Busch, Will Cotton, Salvador Dali, Auguste Deveria, Raphael Dussan, Georg Oskar Erler, Valie Export/Peter Weibel, Michel Fingesten, Sylvie Fleury, Philipp Franck, Katrin Freisager, Javier Gil, Wilhelm von Gloeden, Eric Godal, Otto Greiner, August Hasemann, Walter Helfenbein, Louis Igout, Horst Janssen, Joachim John, Allen Jones, Richard Klein, Susanne Klein, Walther Klemm, Max Kleppitz, Katharina Kranichfeld, Martina Kügler, Ina Lambert, Max Liebermann, Martin van Maele, André Masson, Paul McCarthy, Hans Meid, Stefan Panhans, Martin Erich Philipp, Pierre et Gilles, Guigielmo von Plüschow, Sandro Porcu, Félicien Rops, Steffen Schäffler, Otto Schoff, Reinhard Springer, Gerhard Ullrich, Tomi Ungerer, Marcel Vertes, Matthias Vorbeck

Dr. Michael Farin, Kurator (München)

22. August bis 9. Oktober, ACC Galerie

Ausstellungseröffnung am Sonntag, 21.8.2005, 22 Uhr, ACC Galerie Weimar. Begrüßung: Frank Motz, ACC Galerie Weimar, Dr. Nike Wagner, künstlerische Leiterin "pèlerinages", Kunstfest Weimar. Einleitende Worte: Dr. Michael Farin

Geöffnet Mo bis So 12 bis 20 Uhr, Sa bis 22 Uhr und nach Vereinbarung.
Eintritt erst ab 18 Jahren, 3,50 ermäßigt 2,50 EUR. Führungen Sa 18 Uhr, So 15 Uhr, Anmeldung und Informationen über T 03643/811410.

Im Rahmen der Ausstellung wird ein Begleitprogramm mit Filmen (Kino mon ami) und Vorträgen (ACC Galerie Weimar) angeboten. Informationen über T 03643/811410

Ausstellung der Kunstfest Weimar GmbH in Zusammenarbeit mit der ACC Galerie Weimar
Mit freundlicher Unterstützung des Förderkreises der ACC Galerie Weimar

Muss erotische Kunst immer "schön" sein? Gerade im Hässlichen, Monströsen und Bizarren drückt sich eine eigene Wahrheit des Sexuellen aus. Gibt es Epochen, die für die groteske Gestaltung besonders empfänglich sind? Welche psychosexuellen Konfliktlagen drücken sich in der grotesken Darstellung aus? Im Zentrum der Abhandlung steht das Werk von Michel Fingesten. Der international angesehene Sammler und Autor Hans-Jürgen Döpp, Frankfurt am Main, illustriert die aufgezeigten Aspekte durch Bilder aus seiner umfangreichen Sammlung.

Hans-Jürgen Döpp hat über zahlreiche Jahre hinweg an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt gelehrt, wo er Seminare zur 'Psychoanalytische Interpretation' und 'Kulturgeschichte der erotischen Kunst' abhielt. Seit mehr als dreissig Jahren sammelt er Objekte der erotischen Kunst und geniesst mit der daraus entstandenen Sammlung dank diverser Veröffentlichungen und Ausstellungen inzwischen internationale Berühmtheit." (Aus dem Umschlagtext "Das Antlitz - Spiegel der Lust", Hans-Jürgen Döpp, New York: Parkstone Press, 2001)

Samstag,24.09.2005, 20:00 Uhr, ACC;