ausstellung

Noboru Tsubaki

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AUTONOM IST NOCH NICHT EINMAL DER MOND
Not even the moon is autonomous
english information

14. Sommerausstellung des ACC

10.7. bis 26.9.2004. Eröffnung am Freitag, 9.7.2004, 20 Uhr. Di bis So 12 bis 18 Uhr, Do von 12 bis 21 Uhr und nach Vereinbarung geöffnet. Führungen sonntags 15 Uhr. Eintritt frei!

Eine Ausstellung des ACC in Koproduktion mit der Reinigungsgesellschaft (Dresden).

Mit freundlicher Unterstützung durch Hitomi Hasegawa, work-in-progress, Tokyo.

Gefördert durch die kulturstiftung des bundes, The Japan Foundation, das Thüringer Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, die Jenoptik AG, die Stiftung Federkiel/Halle 134, Leipzig, die Stadt Weimar und den ACC-Förderkreis. Im Ergebnis der Ausstellung erscheint ein Katalog.

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Der "radikale und aktive Träumer" Noboru Tsubaki widmet seine Arbeit vor allem sozialen Belangen und ist spätestens seit seinem Projektbeitrag zum Japan-Pavillon auf der EXPO 2000 in Hannover auch hierzulande kein Unbekannter. Tief geschockt von den Ereignissen am 11.9.2001, einer "negativen Kettenreaktion, die sich in unser Dasein sprengte, um die Anstrengungen sozialer Unternehmer und radikaler Künstler zur Formung einer nachhaltigen, zukunftsfähigen Gesellschaft zu bedrohen", und geschürt von der Angst und starken Wut über die Realitäten, die unseren Globus im 21. Jahrhundert bedrohen, konzipierte Tsubaki das UN Application Project (UNO-Auftragsprojekt) als eine Art Schnelle Eingreiftruppe bzw. Einheit von Aktivisten und Antriebsmotor zur Lösung von Problemen (der quasi als UNO-Ersatz im Eigenauftrag zum Rotieren gebracht wird). Das Motiv der UN-Application-Reihe ist das - vor blutrotem Hintergrund seiner humanen Intentionen entleerte - stolz thronende UN-Logo.