ausstellung

Non-Silk Way - Asian Extreme

Initiiert wurde der Workshop von Julia Sorokina. In den Ereignissen des 11. September sah sie die Gefahr, dass die internationale Gemeinschaft die zentralasiatische als eine kulturellen Werten gegenüber eher feindlich gesinnte Region ansieht. Dagegen stellte sie ihr Projekt "Non-Silk Way" und ihre Arbeit zum Aufbau eines Kontaktnetzes zu ausländischen Künstlern und Kuratoren, dass sie auch in Weimar vorstellen wird. Absichtlich hielt sich die Route des Workshops fern von jener berühmten Seidenstraße, die sich als Touristenmagnet zwar quer durch die aufgesuchten ehemaligen Sowjetprovinzen zieht, in ihrem folkloristisch-parfümierten Ambiente aber dennoch Gefahr läuft, den Reisenden ein surreal-verzerrtes Bild vom modernen Kasachstan, heutigen Kirgistan, aktuellen Usbekistan zu liefern.
Non-Silk Way: Jhanatas. Foto: Salmon
Non-Silk Way: Jhanatas. Foto: Salmon

Sorokinas Mission war die Vorstellung der wahren Situation ihres Landes unter realen Bedingungen, vorbei an den Monumenten der Vergangenheit, vorbei aber auch an den "Monumenten" jüngster Geschichte, den verwahrlosten, verlassenen Städten und den Zonen aus menschlicher Verödung und ökologischem Kollaps.

Non-Silk Way: Jhanatas. Foto: Salmon
Non-Silk Way: Jhanatas. Foto: Salmon

Die dokumentarischen Fotografien der Künstlerin Naomi Tereza Salmon, aufgenommen während dieser Reise, zeigen die Realität, den Traum vom Orient und den Verlust dieses Traums.

Non-Silk Way, Internationaler Workshop für Zeitgenössische Kunst, 16.4. bis 1.5.2002, Teilnehmer waren auch Naomi Tereza Salmon und Andrea Dietrich.