ausstellung

plus zur austellung orientale 1

Die plus-Veranstaltungsreihe des ACC bereichert die Aktionen zur jeweils aktuellen Ausstellung des Hauses. Auch während der Sommerausstellung orientale 1 bietet sie Neugierigen Wissenswertes und spannende Hintergründe

Nr. 1: 25. 7. 20 Uhr: SIMONE JANSEN: Turkmenische Teppiche

Nr. 2: 29. 7. 17 Uhr: ANNEGRET NIPPA: Reisen im Orient - Hermann Burchardt

Nr. 3: 29. 7. 18 Uhr: PETER HERBSTREUTH: Bruce Chatwin als Fotograf

Nr. 4: Beate Terfloth, Künstlerin, Berlin/Lahore. Vortrag und Gespräch. "Berlin, Lahore und zurück". Die Kunstszene Pakistans.

Beate Terfloth (*1958) lebt in Berlin und Gujranwala. Studium der freien Kunst an der Hochschule der Künste Berlin und an der Kunstakademie München; 1994-98 Lahore. Zahlreiche nationale und Internationale Ausstellungen. 2001 Martin-Gropius-Bau Berlin. Galerie Edith Wahlandt Stuttgart (siehe Katalog zur Ausstellung, Beate Terfloth, S. 172)
Sonntag, 5.8.2001, 17 Uhr, ACC Galerie. Eintritt frei!

Nr. 5: Friedrich Spuhler, Kunsthändler, Potsam-Babelsberg. "Meine Erwerbungsreisen im nahen und fernen Orient"

Vortrag und Gespräch. Friedrich Spuhler (*1938) lebt in Potsdam-Babelsberg. Studium der Kunstgeschichte, Islamwissenschaft, Philosophie; ab 1968 Kustos am Museum für Islamische Kunst in Berlin-Dahlem; zahlreiche Publikationen über klassische Orientteppiche und orientalische Textilien; seit 1985 Händler zunächst für islamische Kunst, dann auch für Kunst aus China, Tibet und Zentralasien (siehe Katalog zur Ausstellung; Der Reiz kommt als Anstoss auf mich zu; Gespräch mit Friedrich Spuhler, S. 100)
Sonntag, 12.8.2001, 17 Uhr, ACC Galerie. Eintritt frei!

Nr. 6: Das Fest des Huhnes: Das unberührte und rätselhafte Oberösterreich. Ein Film von Walter Wippersberg.

Eine Folge der beliebten AllAfrican-TeleVision-Serie "Kayonga Kagame zeigt uns die Welt" - Schwarzafrikanische Forschungsreisende dringen in die Weiten Oberösterreichs vor, um Sitten und Gebräuche der dort lebenden Stämme zu studieren, und entdecken dabei völlig neue und in der ethnologischen Literatur bisher nicht beschriebene Kulturphänomene. "Das Verfahren vieler weißer Forscher, die nach Afrika reisen, um ethnologische Studien zu beschreiben und anschließend in Dokumentarfilmen die Gewohnheiten und Gebräuche schwarzer Stämme zu interpretieren, hat Wippersberg umgedreht: In seiner Geschichte verschlägt es einen schwarzafrikanischen Forscher nach Oberösterreich. (...) KURIER "
Sonntag, 19.8.2001, 20 Uhr, ACC. Eintritt: 5 DM/7 DM

Nr. 7: "Bilder vom Paradies"
Barbara Nemitz, Künstlerin (Berlin/Weimar) Professorin an der Bauhaus-Universität Weimar

Kultur und Subkultur in Afghanistan, Pakistan und Indien.
Fotografien und Bilder aus der Zeit 1969-71.
Reisebericht/Vortrag.

Barbara Nemitz erzählt von ihren Reisen nach Afghanistan, Pakistan und Indien: "(...) Ich war damals (1969, 70, 71) Kunststudentin und neben der historischen Kultur der Länder ganz besonders an ihrer Gegenwart, den Lebensverhältnissen und der Alltagskultur interessiert. Dazu gehörten auch die farbigen Papierbilder, die ich in Teestuben und Verkaufsständen entdeckte. Inmitten einer meist sehr schlichten Umgebung boten sie Einblicke in ein Leben voller Kraft, Reichtum und Erotik, das der Wirklichkeit der Besitzer dieser Bilder entgegenstand. (...) Barbara Nemitz besitzt eine reichhaltige Sammlung dieser jetzt ca. 30 Jahre alten Trivialbildchen, die Zentralasien und China (Reise 1977) einschließen und von denen sie eine Auswahl, neben ihren eigenen Arbeiten und neben Fotografien der Landschaften und Städte Indiens, an diesem Nachmittag im ACC zeigt.

Sonntag, 26.8.2001, 17 Uhr, ACC. Eintritt frei!

Nr. 8: "Therapie-Reisen" Vortrag und Gespräch: Dr. Gerd Schulze, Psychosoziale Integration e.V., Weimar

Dr. Gerd Schulze berichtet über seine Therapie-Reisen, für die er und sein Betreuerteam in Genf einen von drei europäischen Hauptpreisen (Lilly Schizophrenie Reintegrations-Preis 1998) für vorbildliche Leistungen in der Betreuung und Rehabilitation psychisch kranker Menschen erhalten hat. "Dr. Gerd Schulze, Psychologe, Gründer und Vorsitzender des Vereins "Psycho Soziale Integration e.V." in Weimar, führte gemeinsam mit seinen Mitarbeitern ein in Deutschland einzigartiges Projekt durch: Ausgehend von der Beobachtung, daß in den vergangenen Jahren bei psychisch kranken Menschen im Frühjahr und im Herbst psychotische Episoden häufiger und stärker als zu anderen Jahreszeiten auftraten, reiste er mit acht vorwiegend schizophren Erkrankten im Februar 1998 für eine Woche nach Tunesien. Man wollte herausfinden, ob und wie sich der psychische Zustand bei plötzlichem Wechsel des Klimas und Kulturkreises verändert. Das therapeutische Ziel, gewohnte Verhaltensweisen zu ändern und neue, positive Verhaltensreaktionen künftig im Alltag umsetzen zu können, konnte erreicht werden." Das Projekt wird fortgesetzt. (entn. einer Information des Vereins)
Mittwoch, 29.8.2001, 20 Uhr, ACC. Eintritt frei!

Psychosoziale Integration e.V., Villa "Intakt", Berkaer Str. 25, 99425 Weimar, Tel. 03643/515615. Gemeindepsychiatrisches Zentrum für psychisch u. seelisch behinderte Menschen in Weimar. Betreutes Wohnen. Tagesstätte. Psych. Kontakt- und Beratungsstelle. Arbeitstraining.